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Wie schlimm ist die Lage? So schlimm: Der österreichische ...

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Wie schlimm ist die Lage? So schlimm: Der österreichische Verfassungsschutz rät Ärzten, ihren Beruf nicht öffentlich erkennbar zu machen. Nicht in Krankenhauskleidung raus, keine Logos an der Kleidung, etc.

Aus Sicherheitsgründen.

Damit sie nicht von Impfgegnerterroristen ermordet werden.

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raShMan
22 days ago
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Wenn ihr mal wissen wollt, wie sich so ein Kollaps ...

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Wenn ihr mal wissen wollt, wie sich so ein Kollaps des Gesundheitssystems aus Sicht des Pflegepersonals anfühlt, dann habe ich hier den Leserbrief für euch:
Bezogen auf den Kommentar des Arztes vom 18.11 würde ich gerne mal von einer Allgemeinstation berichten. Auch wenn das Thema in den letzten zwei Jahren echt schon ausgelutscht worden ist.

Ich arbeite in einem großem Münchner Krankenhaus als Krankenschwester und es ist mir ein Anliegen irgendwie Gehör zu finden. Für meine Kollegen. Was jetzt gerade passiert, in vermutlich allen Häusern, gleicht einer Katastrophe.

Freitag Abend wurde unserer gesamten Station mitgeteilt, dass diese geschlossen wird und wir 5 Tage Zeit haben die Patienten zu entlassen. Am Mittwoch (übermorgen) soll der Dienst auf einer Intensivstation beginnen. Aha- dass von uns keiner eine Intensiverfahrung hat, geschweige denn die Geräte bedienen kann von Beatmungen ganz zu schweigen, hat erst mal keinen interessiert. Eine Intensivweiterbildung dauert 2 Jahre und ich bin mir ganz sicher, dass gerade zur Zeit, mit Covidpatienten und Pflegemangel, man genügend Zeit findet, uns dort richtig einzuarbeiten.

Uns hat es noch relativ gut getroffen, denn andere Stationen im Haus mussten binnen eines Tages ihre Station räumen und woanders arbeiten. Laut meinen Informationen, mit richtig guter Einarbeitung natürlich. Auf Covid Normalstation. Wie Einarbeitung? Du warst doch letztes Jahr schon mal da, du kennst dich doch noch aus. (Und ja, wir machen diesen Versetzungsmist zum wiederholten Mal mit!!)

Dazu muss man sagen, dass selbst zu Nicht-Corona-Zeiten die Einarbeitung eher auf wenige Tage begrenzt ist und dann wird es schon laufen. Kannst ja Fragen wenn was ist....

Auf den ersten Schock hin, dass wie zukünftig schwerstkranke Menschen betreuen sollen, deren Leben mehr oder weniger auch in unserer Hand liegt haben ein Drittel unserer Mitarbeiter beschlossen zu kündigen. Hätte einer von uns auf Intensiv arbeiten wollen oder können, wäre er dies vielleicht die letzten Jahre angegangen. Ich kann keine Betten mit völlig ungelernten Mitarbeitern betreiben, frei nach dem Motto, schaun wir mal wieviele meinen Dienst überleben?

Wie der Kollege so schön sagte, auch eine Art von Triage. Immerhin hat das unsere Pflegedienstleitung zum Einlenken gebracht- hey wir dürfen jetzt auf eine Covid- Normalstation. Ich freu mich.

Was ich damit sagen will, Danke an alle ungeimpften Arschlöcher da draußen, dass unsere Station geschlossen wurde und wir jetzt monatelang auf einer Covidstation arbeiten dürfen. Auch in unserem Team gibt es Hochrisikopatienten und auch wir haben Familien, ganz zu schweigen von unseren Patienten, die jetzt einfach mal nicht mehr aufgenommen werden. Wurscht wie es denen geht. Und dabei geht es den meisten richtig schlecht.

Noch dazu ist es zum widerholten Mal so. Die Kündigungen, denke ich werden zum Teil in unserem Team zurückgenommen, aber sicher nicht alle, da wir eh schon an der Grenze mit Personal waren, ist es fraglich ob unsere Station so überhaupt wieder öffnen kann. (Ich kenne das noch vom letzten Winter, andere Stationen mussten nach der Zwangsversetzung Betten sperren, weil ihnen derweil das Personal weggelaufen ist)

Also wenn man man langjährige Mitarbeiter vergraulen will und dafür Sorgen möchte, dass bald gar kein Personal mehr da ist, der macht alles richtig!! Ich scheiße auf den Bonus!

Das ist ein komplettes Versagen der Politik und zwar auch der des Krankenhauses. Eigentlich müsste das Management den Hut nehmen, aber nein, wie immer wird das Fußvolk als Kanonenfutter verheizt. Einen ganzen Sommer wäre Zeit gewesen, mal vorzufühlen, wer vielleicht ein paar Monate auf Intensiv möchte, hätte die Leute wenigstens Grundausbilden können, Pläne schmieden können wie man es am Besten angeht....aber nein, in einer Hauruck-Aktion wird der größte Mist entschieden und das Personal, das eh schon Jahre am Limit ist, soll noch mehr machen. Es ist ja auch nicht so, als wären der Winter und Corona etwas völlig Neues.

Wir sollen den Waldbrand mit einer Spritzpistole löschen, aber von denen, die das alles verursacht haben, muss keiner gehen. Stattdessen gehen wir.

Ich frage mich nur, wer eigentlich noch arbeitet wenn das alles doch mal vorbei sein sollte.. da kann man nur beten nie ins Krankenhaus zu müssen.

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raShMan
62 days ago
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What The Fence

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HEY! PLEASE FOLLOW @LAMEBOOK ON INSTAGRAM! THANK YOU!

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raShMan
364 days ago
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Noch gute Laune übrig? Dem kann dieser Leserbrief ...

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Noch gute Laune übrig? Dem kann dieser Leserbrief (bezieht sich auf die Covid-Leugner in den USA) abhelfen:
Das Problem ist scheinbar nicht auf die USA beschränkt.

Meine Schwägerin ist Anästhesistin in einem Berliner Krankenhaus und hat von ähnlichen, wenn auch nicht ganz so krassen, Beispielen berichtet.

Die Patienten liegen da auf der Intensivstation und bekommen klare Anweisungen: Auf dem Bauch liegen und Atemmaske aufziehen, sonst verschlechtert sich der Zustand und sie gehen in 1-2 Wochen hops.

Man sollte ja meinen, dass diese Aussicht ausreicht, um genug Motivation für das Befolgen der Anweisungen aufzubringen, aber nein.

Neben Pöbeleien gegen die Ärzte: "Man wisse ja gar nicht warum man hier sein müsse, das ganze ist doch nur eine Grippe" auch immer wieder "Man soll sich doch nicht so anstellen, das atmen klappe ja wohl auch super ohne Beatmung"

Das atmen durch die Maske ist übrigens alles andere als angenehm. Man hat einen starken Atemwiderstand und die Maske drückt ziemlich, aber Spoiler: Wenn du in dem Stadium bist, dass du die Maske brauchst, bist du wie oben angedeutet nur noch 1-2 Wochen vom Tod entfernt und steckst ehrlich gesagt bis zum Hals in der Scheiße.

Das stört die renitenten Patienten wenig, es wird sich also hingesetzt, die Beatmungsmaske abgenommen, lustig das Personal angehustet (was natürlich eine ziemlich psychische Belastung der Ärzte und Pfleger bedeutet, auch mit Schutzausrüstung gibts ja keinen 100% Schutz) und sonst einiges getan was die eigentliche Arbeit erschwert.

Da wird auch mal ganz nachdrücklich nach einem neuen Tee gefragt, während der Patient im Nebenbett reanimiert wird. Und nein, das sind keine Demenzpatienten, sondern 50-70 Jährige, die bei mehr oder weniger vollem Bewusstsein sind.

Mir tun die armen Ärztinnen und Ärzte sowie die Pfleger nur leid.

Mir auch. Und das Pflegepersonal. Nicht nur deswegen. Auch weil wir sie so schlecht behandeln und so schlecht bezahlen.
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raShMan
435 days ago
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Mann ist das absurd gerade.Wie viele Mails ich gerade ...

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Mann ist das absurd gerade.

Wie viele Mails ich gerade kriege zum Infektionsschutzgesetz.

Also erstmal: Ich habe keinen von diesen Leuten da hin gewählt. Wieso erzählt ihr mir das?

Ich finde es an sich sehr erfreulich, dass sich jetzt plötzlich jemand darum schert, wenn in diesem Land Grundrechte eingeschränkt werden.

Aber wisst ihr was? Ich finde das auch nicht toll, dass Grundrechte eingeschränkt werden, um eine Pandemie zu bekämpfen.

Mir wäre das auch viel lieber gewesen, wenn das nicht nötig gewesen wäre, weil ihr euch alle freiwillig sozial isoliert und Masken tragt und unnötiges Wohnungsverlassen vermeidet. Hättet ihr das ein paar Wochen durchgezogen, hätten wir jetzt nicht seit Monaten Lockdown.

Es wäre egal gewesen, wie inkompetent die Regierung ist.

Es wäre egal gewesen, wie kaputt das Gesundheitssystem ist.

Aber nein. Das war ja nicht drin. Lieber Covid leugnen, dann kleinreden, dann ohne Maske und Abstand Anti-Covid-Demos machen, dann sehen wie die Fallzahlen hochschnellen, und jetzt über die Regierung meckern, weil die Scheune brennt und die kopflose Hühner sind.

Haben die Regierung und die Abgeordneten alles nach Strich und Faden verkackt? Natürlich haben sie das! Wie immer!

Wir alle haben es von Anfang an gewusst. Wir standen direkt daneben! Wer jetzt überrascht tut, ist ein Heuchler.

Was wäre die rationale Reaktion gewesen? Freiwillig selber seinen Teil tun, dass die Situation nicht entgleitet.

Klar, einige Dinge konnte man nicht (legal) besser machen. Dass sie die Schulen wieder aufgemacht haben, dafür sollten die zuständigen Entscheidungsträger einmal abgeurteilt werden. Totschlag? Fahrlässige Körperverletzung in ein paar Millionen Fällen? Was weiß ich schon, bin kein Jurist.

Die Leute reden immer vom kleinen Staat und dass sie wollen, dass der Staat sich raushält. Aber keiner will dann in Eigenverantwortung die Situation so verbessern, dass ein Eingreifen des Staates nicht mehr nötig ist.

Was mich am meisten aufregt? Beim Klimawandel läuft das ja genau so. Keiner macht was, und dann meckern alle auf der Regierung herum. Wisst ihr, wer die ganzen Emissionen ausstößt? WIR MENSCHEN. Wer in den Firmen arbeitet, die Umweltsäue sind? WIR MENSCHEN! Genau wie bei Covid jetzt stehen wir auch bei der Klimakatastrophe seit Jahrzehnten direkt daneben und tun -- nichts. Ach komm, schnell noch ein Auto kaufen. Gibt gerade Abwrackprämie!!1! Oh, was? Wir werden alle sterben? DIE BÖSE REGIERUNG!!1!

Bei der Klimakatastrophe wird auch irgendwann die Scheune so brennen, dass die Politik wieder zu kopflosen Hühnern wird. Ich bin mir jetzt schon sicher: Dann werde ich empörte Mails kriegen. Wie können die nur! Das ist ein Grundrechtseingriff!1!!

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raShMan
436 days ago
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Leserbrief aus der Bankenbranche:ich hänge seit mehr ...

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Leserbrief aus der Bankenbranche:
ich hänge seit mehr als 20 Jahren als Externer bei verschiedensten Banken herum. Ich habe sie im wesentlichen alle gesehen. Große, kleine mit eigener IT, mit IT von Dienstleistern und die übliche Mischung. Was Du schreibst ist völlig richtig und dem geneigten Leser sei gesagt, es ist noch viel schlimmer als man es sich von außen vorstellt. Eine Bank betreibt hunderte oder gar tausende von verschiedenen Systemen. Eins erstellt Reports für die Aufsicht über das Eigenkapital, andere für den Jahresabschluss, dann gibt es noch welche die verschieden Risikokennzahlen ermitteln, welche die über die Kredite laufen und Gebühren berechnen, welche die Auswertungen für die Kundenansprache erstellen, andere wiederum die Zahlungen verwalten und weiterleiten, Systeme die in der Wertpapierabwicklung Bestätigungen versenden uswusf. Und das war nur das Backoffice. Im Frontoffice Handelssysteme mit denen man an den verschiedensten Wertpapiermärkten handeln kann, Kassensysteme, ach ja und natürlich Verwaltungssysteme für Geldautomaten, die Geldautomaten selbst (sind ja im Prinzip auch nur Windows PCs), Kassensysteme für die Schalter, Systeme für die Kundenberatung für Immobilienkredite, Unternehmenskredite, Anlageberatung und schlussendlich natürlich die üblichen PCs für die Angestellten mit Office, Mail, einem Browser mit denen sie auf die vorher genannten Systeme zugreifen können.

Und alles das ist alt. Alt nicht wie das Smartphone von vor zwei Jahren, sondern alt wie das allererste iPhone verglichen mit aktuellen Smartphones. Da sind Systeme die aus einem C++ Kern bestehen um den man Java herumgebaut hat und das jetzt in eine virtualisierte Hadoop Umgebung „integriert“ wurde. Alle Entscheidungen die zu so einem Müll geführt haben sind individuell sinnvoll gewesen. Man konnte kein Blech bestellen (Vorstand hat ausgegeben nur noch virtuelle Server), Java weil man keine anderen Entwickler kurzfristig bekommen hat, hadoop weil ja jetzt alles in der Cloud (private) laufen muss. Oder anderes Beispiel, Man hat einen Dienstleister schuften lassen mit der Karotte vor der Nase dann den ganzen Konzern umzustellen. Das ist dann gescheitert weil Oracle für die Tochter die das Geschäft übernehmen sollte nicht anerkannt hat das die Enterprise Lizenz der Mutter auch da gilt. Kosten in 7 stelliger Höhe, Business Case im Eimer. Alternative und auch zertifiziert wäre SQLServer 2016 gewesen. Das war dann aber 2018 zu neu gewesen für die Bank und man ist beim alten Dienstleister geblieben, frag nicht was der neue der sehr viel umsonst gemacht hat davon hält.

Oder die Desktops der Mitarbeiter. Thin Clients waren der heiße Scheiß. Schade nur das über Citrix o.ä, Video in Skype for Business und Telefonier nicht ganz einfach ist. Wird also abgeschaltet bis man das im Griff hat, dauert üblicherweise Jahre. Oder Lokale PCs aber Applikationen nur über Citrix gestreamt. Alt-Tab funktioniert nur zufällig. Die Applikationen werden aus einem Portal aufgerufen das natürlich nur sauber in IE11 läuft. Dafür gehen immer mehr externe Seiten mit Windows 7 und IE11 nicht mehr weil die Cypher die der Server anfordert schlicht in Win7 nicht existieren. Windows 10 muss man mit viel Aufwand optisch so umbürsten das es Windows 7 möglichst ähnlich sieht weil man kein Geld für Mitarbeiterschulungen ausgeben will und Angst vor den Supportcalls hat. Open Source Software ist grundsätzlich böse, weil man da ja keinen Herstellersupport bekommt, selbst für Tools in der IT und selbst installieren geht ja nicht, Sicherheit und so. Und wenn dann mal ein Tool wie Putty verfügbar ist (ist halt kostenlos) dann ist es üblicherweise Jahre alt. Aktuelle Sicherheitslücken kurzfristig patchen? Da will ja keiner Owner der Applikation sein…

Und das ganze noch gewürzt mit Dienstleistern/Outsourcern/Hostern deren erstes, wichtigstes und in vielen Fällen einziges hervorstechendes Merkmal war der billigste zu sein.

Ja nicht bei jeder Bank trifft alles das zu und in den letzten Jahren hat sich an einigen Stellen etwas getan. Aber tatsächlich ist man dann dort nicht mehr 10 Jahre zurück, sondern nur noch 5. Bis mitte der 2000 Jahre hatte der durchschnittliche Arbeitnehmer am Arbeitsplatz noch die bessere Ausstattung als zu hause. Heute ist der durchschnittliche Anwender privat bei weitem besser ausgestattet als am Arbeitsplatz. Für die meisten Banken wäre Office 365 sowohl was security als auch safety, wie auch Benutzerfreundlichkeit und Effizienz ein Segen. Ich war auch lange dagegen, habe meine Meinung aber aufgrund der bitteren Realität mittlerweile geändert. Die Banken und Ihre Dienstleister können es schlicht nicht, haben nie begriffen das die IT ihre eigentliche Produktion ist und deshalb das Thema vernachlässigt. Heute besteht die einzige Chance fürs Überleben in der Cloud. Bitter aber wahr.

[...] Banken-IT ist ein liederlicher, alter zum Teil uralter Haufen Scheiße der über Jahrzehnte zusammengeflickt wurde und nur weil sich einige Mitarbeiter den Arsch aufreißen noch halbwegs stabil läuft. Ohne Mitarbeiter die manuell eingreifen, würde eine Bank innerhalb weniger Stunden komplett stillstehen.

Der Vergleich mit Fintechs ist unfair, da die erst vor ein paar Jahren auf der grünen Wiese angefangen haben -> keine Altlasten. Die haben andere Probleme

Da müsste man ja eigentlich auch mal ein bisschen Grundlagenforschung machen, wie die Fintechs es schaffen, bei so einer unfassbaren Steilvorlage an fossilen Krusten bei der Konkurrent, NOCH schlechter zu sein.
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raShMan
746 days ago
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